Geräte für Rettung und Absturzsicherung
Müssen eingeschlossene Personen aus Gebäuden, Gräben oder ähnlichem gerrettet werden, kommen die tragbaren Leitern der Feuerwehr zum Einsatz. Der Einsatz in der Höhe erfordert aber auch für die Feuerwehrdienstleistenden zusätzlichen Schutz: Die Absturzsicherung!
Rettungsgeräte und Absturzsicherung
Viele Geräte finden bei dieser Einsatzart ihre Anwendung. Nachfolgend werden einige exemplarische Geräte vorgestellt.
Die 3-teilige Schiebeleiter ist der große Bruder der 4-teiligen Steckleiter. Hier sind die drei Teile jedoch miteinander verbunden und können nicht gesteckt werden, stattdessen wird die Leiter mittels Leine ausgezogen. Sie ist schwerer und auch komplexer in der Vornahme, dafür kann man mit ihr bis ins 3. Obergeschoss kommen.
Kann ein Absturz (durch Maßnahmen wie Halten/Rückhalten) nicht gänzlich ausgeschlossen werden, ist die Verwendung der Absturzsicherung angezeigt. Als Seil dient ein Kernmantel-Dynamikseil, wie es auch beim Klettern bzw. Bergsteigen Verwendung finden. Der Gurt schützt den Anwender bei einem Fall. Zahlreiche Hilfsmittel wie Bandschlingen, Karbiner, Arbeitsplatzpositionierung, usw. helfen bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen.
Ein weiteres Standard-Rettungsgerät der Feuerwehr ist die Feuerwehrleine. Unzähligen vorallem durch Knoten&Stiche bekannt, besonders dem "Brustbund mit Spierenstich" (alte Bezeichung: Rettungsknoten). Die Feuerwehrleine dient beim Halten und Rückhalten als Sicherungsleine, sie muss jedoch straff geführt sein, da sie keine Fangstöße aushalten kann.
Bei der Absturzsicherung hilft es nicht, nur den Gurt anzulegen und die Leine an den Gurt zu binden. Diese muss auch gesichert werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung des Feuerwehr-Haltegurtes, wo der Sichernde die Leine mittels Halbmastwurf durch seine Öse führt. Eine andere Anwendungsmöglichkeit ist selbst damit gesichert zu werden, dann aber nur beim Halten/Rückhalten!