Kindernachmittag
So konnte 1. Kommandant Jürgen Obermeier 23 Kinder aus dem Gemeindegebiet begrüßen, begleitet von zahlreichen Eltern.
Zu Beginn gab es eine kleine Einführung zu dem Themen Feuer und Brandgefahr, bei der Obermeier die Kinder abfragte, was sie schon alles zu diesen Themen wussten. Erfreulicherweise waren die Kinder bereits sehr fit und wussten, was zu tun ist, wenn ein Feuer ausbricht, was man bei einem Rauchmelderalarm tun muss und wie man einen Notruf absetzt.
Anschließend ging es rund um die Feuerwehrfahrzeuge, wo den Kindern die zahlreichen Werkzeuge erklärt wurden, mit den die Feuerwehr arbeitet. Besonders spannend war, wie sich Feuerwehrmann Boxhorn Louis als Atemschutzgeräteträger ausrüstete.
Mit zahlreichen Spielen ging es weiter. Angeboten wurde das Hebekissen-Labyrinth, wo es darum geht, eine Kugel durch ein Labyrinth zu bugsieren, nur durch Heben und Senken von Hebekissen, die die Feuerwehr normalerweise in der Technischen Hilfeleistung verwendet. An einem Bauzaun galt es, Stofftiere durch ein Labyinth zu bringen, indem man mit den Händen jeweils durch die Gitterstäbe durchreichte.
Besonders gefragt war die Station mit den Kübelspritzen, bei der die Kinder ein Haus mit Flammensymbolen löschen konnten. Aber auch das Gickerl-Stecha, bei der man mit einer Augenbinde bedeckt mit einer Lanze eine Zielscheibe durch langsames Gehen treffen musste, war gefragt.
Beim Feuerwehr-Jenga, einem beliebten Spiel nachempfunden, galt es große Holzblöcke durch herausziehen immer höher zu stappeln, ohne das der nach unten hin immer wackligere Turm umfiel.
Doch nichts begeisterte die Teilnehmer so sehr, wie selber einen Feuerwehrschlauch in den Händen zu halten und spritzen zu dürfen. Unter der Aufsicht vom 2. Kommandanten Fabian Ernst lernten sie auch das Kommando "Wasser marsch" zu nutzen. Mit den dünnen D-Schläuchen konnten sich die Kinder wie richtige Feuerwehrler fühlen.
Ein weiteres Highlight war das Seilziehen. Einmal die Kinder gegen die Feuerwehrleute und dann Jungs gegen Mädels. Das erstere konnten die Kinder für sich entscheiden, beim zweiteren gewannen die Mädchen gegen die Jungen und einem Mädchen kam die Erkenntnis "die Baouma sand ja gar ned so stark".
Zwischenzeitlich konnte man sich mit Würstelsemmeln und Getränken versorgen.
Höhepunkt und zugleich Schlusspunkt war dann die Fahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen. Einmal Platz nehmen, wo normalerweise die Feuerwehrler zu Einsätzen ausrücken und das Gefühl einer Einsatzfahrt miterleben zu dürfen.
Zum Schluss konnten sich die Kleinen noch mit einem Turnbeutel, Ausmalbilder und verschiedenen Heften eindecken. Auch den Eltern wurde die Broschüre "Vorsorge für Krisen und Katastrophen" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ausgehändigt.
Ein besonderer Dank galt den vielen Helfern unserer Feuerwehr, die den Kindernachmittag erst ermöglicht haben!